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Mit Herz, Ausdauer und Leidenschaft

Mit Herz, Ausdauer und Leidenschaft
Acht Monate lang haben sie trainiert, geschwitzt, Muskelkater und Blessuren in Kauf genommen, nur um am 17. April beim SpreewaldHalbmarathon mitlaufen zu können. Nun ist das Ziel für die zehn Frauen und Männer aus Cottbus und Umgebung greifbar nah.
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Die Sana-Laufgruppe ist in Form und hoch motiviert, Schritt zu halten, wenn tausende Teilnehmer in Burg an den Start gehen. Zusammengefunden hat sich das Team durch einen Aufruf des Sana-Herzzentrums Cottbus in der LAUSITZER RUNDSCHAU. Die Aussicht auf die professionelle sportliche und medizinische Betreuung und den Rückhalt durch die Gemeinschaft hatte viele dazu bewogen, sich für die Aktion zu bewerben. Für die zehn Auserwählten ist die Gruppe ein Glücksfall. Ihr Coach ist der Cottbuser Dietmar „Pit“ Bittermann, einer der erfolgreichsten deutschen Lauf- und Marathontrainer.

Alle haben sich gesteigert

Zu seinen größten Erfolgen zählt die Bronze-Medaille von Stephan Freigang bei den Olympischen Spielen in Barcelona 1992.

Bittermann gehört zum Trainerteam der Potsdamer Firma „gotorun“. „Seit September arbeiten wir kontinuierlich an der Kondition, also der Leistungsfähigkeit, der Ausdauer, also dem Durchhaltevermö- gen, und an der richtigen Laufhaltung“, erklärt er. Jeden Dienstag geschieht das unter der Anleitung des Marathonprofis. Zusätzlich trainieren die Frauen und Männer im Alter von Mitte 20 bis Mitte 60 mehrmals pro Woche auch allein. Läuferisch haben sich alle gesteigert. Dadurch hat sich auch der gesundheitliche Allgemeinzustand verbessert, wie beim Check-up im SanaHerzzentrum Cottbus herauskommt.

 

„Die Werte sind gut. Das Ausdauertraining beeinflusst Puls und Blutdruck positiv“, erklärt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie. Kurz vor dem großen Lauf überprüft er die Teilnehmer noch einmal auf Herz und Lunge. „Die kardiopulmonale Belastbarkeit wird auf dem Ergometer sichtbar. Der Ruhepuls liegt bei Ausdauersportlern zwischen 50 und 60 Schlägen pro Minute. Unter Belastung steigt er moderat an und beruhigt sich nach dem Sport schnell wieder.“

Die Lausitz läuft

Dr. Axel Harnath (r.), Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus, überprüft den Gesundheitszustand von Siegfried Putz (l.) und Uwe Karge. Die Werte beider Teilnehmer der Sana-Laufgruppe sind ausgezeichnet. Daniela Kühn

Freude am Laufen

Die Ergebnisse der Untersuchungen bei den Läufern belegen das. „Ich merke das auch an meinem allgemeinen Wohlbefinden“, sagt Siegfried Putz (65). „Ich fühle mich fit und bin sehr motiviert.“ Den Halbmarathon will er unter zwei Stunden laufen. Uwe Karge (51) versucht es erst einmal mit dem 10-KilometerLauf. „Diese Strecke in einer Zeit von knapp unter einer Stunde halte ich für mich für realistisch. Aber ich denke auch schon über den Spreewald-Marathon hinaus. Wir alle tun das.“ Die Harmonie in der Gruppe stimmt, die Freude am Laufen verbindet. Einige haben bereits an kleineren Rennen teilgenommen und auch die nächsten Verabredungen stehen schon. Denn: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf. Das Team will auf jeden Fall auch nach dem 17. April weitermachen. Ein Vorhaben, das der Chefarzt Dr. Axel Harnath und das Sana-Herzzentrum natürlich gutheißen und weiter unterstützen.

Auf die Plätze . . .

„Ausdauersport ist einfach das Beste für Körper und Geist – egal ob Walken, Radfahren, Laufen oder Schwimmen. Ideal sind fünf Trainingseinheiten á 45 Minuten pro Woche. Neben der körperlichen Fitness verbessert sich auch das seelische Befinden. Man wird ausgeglichener, denkt positiv – das kann nur gesund sein.“ Die Sana-Laufgruppe wird also fortgesetzt. Gestartet werden könnte u.a. beim Berlin-Marathon im September. Doch zuerst heißt es in Burg: Auf die Plätze… fertig . . . los!