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Der Ostdeutsche Rosengarten Forst – ein Paradies für Gartenliebhaber

Der Ostdeutsche Rosengarten Forst – ein Paradies für Gartenliebhaber
Urlaubsreich-Autorin Jessica besuchte mit ihrer Schwiegermutter, Hobbygärtnerin Kerstin, den wunderschönen Ostdeutschen Rosengarten in Forst (Lausitz). Warum es ein Paradies für alle Gartenliebhaber ist und was es dort alles zu entdecken gibt, lesen Sie hier.
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Jessica und Kerstin im Rosengarten, Foto: Jessica Ziebe

Im Park angekommen bin ich schon überwältigt von seiner Größe und natürlich von all den wunderschönen Rosen. Ich wusste ja, dass wir heute einen der größten Rosenparks Deutschlands besuchen, aber mit 17 Hektar Blumen- und Rosenpracht hatte ich nicht gerechnet. Meine Schwiegermutter Kerstin hingegen ist schon das dritte Mal im Park zu Gast.

So schön duften die Rosen im Ostdeutschen Rosengarten Forst, Foto: Jessica Ziebe

Als Blumenliebhaberin mit eigenem Gartenparadies ist sie immer auf der Suche nach neuen Sorten und Ideen. Außerdem liebt sie es einfach, von solch wunderschönen Gärten umgeben zu sein. Regelmäßig besucht sie große Gartenschauen – vom Ostdeutschen Rosengarten Forst ist sie jedoch immer besonders begeistert.

Gelebte Gartentradition

Ein Grund dafür ist, dass die Blumen im Rosengarten im Gegensatz zu den jährlichen Gartenschauen schon Jahrzehnte Zeit hatten zu wachsen, erklärt uns Parkmanager Stefan Palm. Er begrüßt uns im Rosengarten und erzählt bei einer Führung viel Interessantes über den Park und seine Geschichte. Den Ostdeutschen Rosengarten Forst gibt es schon seit 1912. Er wurde als „Volkserholungspark“ für die Arbeiter der damals in Forst ansässigen Textilindustrie eröffnet. Die erste Rosen- und Gartenausstellung gab es dann schon 1913. Weil diese mit 250.000 Gästen so erfolgreich war, machte der Verein weiter. So entstand in den letzten 100 Jahren der Park, so wie er heute zu sehen ist. Der Garten wurde natürlich nicht zu jeder Zeit gepflegt, vieles wurde umgesetzt und der gesamte Garten wurde umgestaltet – aber die Gartentradition blieb in Forst bis heute bestehen. Und so finden Besucher im Rosengarten heute fast 1.000 verschiedene Rosenarten und Forst wurde 2004 sogar zur Rosenstadt ernannt.

Wunderschöne Farbenpracht und berauschender Duft

Parkmanager Stefan Palm führt uns durch die Parkanlage, Foto: Jessica Ziebe

Herr Palm erklärt uns, dass der Rosengarten aus zwei Teilen besteht: dem Rosengarten im Jugendstil, in dem sich der Größte Teil der Rosen befindet und der Wehrinselpark, der im englischen Landschaftsstil gehalten ist. Wir beginnen natürlich mit dem wunderschönen Rosengarten. Hier finde ich die schönsten Rosen, die ich je gesehen habe und finde heraus, dass den Farbnuancen keine Grenzen gesetzt sind. Von Weiß, über Rosa, Lachs und Pink bis hin zu einem Lila, dass fast schon Blau wirkt, ist alles dabei. Ich bin begeistert von der Vielfalt und genieße den berauschenden Duft der Rosen. Einfach traumhaft!

Die Rosengärten sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt, die Edelrosen, der Hochstammgarten, die Jubiläumsrosen und vieles mehr. Mein Tipp: Wer neue Rosen für seinen Garten sucht, ist im Garten der prämierten Schönheiten genau richtig. Hier finden Sie, wie der Name schon erahnen lässt, besonders schöne, prämierte Rosen.

“Forster Rosentraum”, Foto: Jessica Ziebe

Ich persönlich habe meine Lieblingsrose schon gefunden, den „Forster Rosentraum“. Die Rose ist wunderschön und bekam für Ihren Duft bei Ihrer Prämierung 5 von 5 Punkten. Diese werde ich mir später beim Blumenhändler neben dem Parkcafe für den eigenen Garten mit nach Hause nehmen.

Neben den Rosen ziehen uns auch die vielen Skulpturen und Wasserspiele in ihren Bann. In dieser einzigartigen historischen Anlage hat alles seine Geschichte.

Die richtige Sortenwahl statt Pflanzenschutzmittel

Wasserspiele im Ostdeutschen Rosengarten Forst, Foto: Jessica Ziebe

Über diese und natürlich über die Blumen und deren Pflege, klärt uns Herr Palm immer wieder auf. Ich finde es beispielhaft, dass im Rosengarten zum größten Teil auf Pflanzenschutzmittel verzichtet wird. Die 8 Gärtnerinnen und ein Gärtner versuchen dies mit der richtigen Sortenauswahl auszugleichen. Und das ist Ihnen wie man sieht sehr gut gelungen.

Für Gäste, die öfters wieder kommen, birgt der Park jedes Jahr etwas Neues. Auch Kerstin ist wieder überrascht, was es alles zu entdecken gibt. Jedes Jahr werden 40 neue Sorten im Park gepflanzt und viele Teile des Parks verändern sich über die Jahreszeiten hinweg. Übrigens gibt es im Rosengarten mehr als nur Rosen, zum Beispiel im Sommerblumen- und Dahliengarten. Für alle Blumenfreunde lautet meine Empfehlung – diesen Park müssen Sie unbedingt gesehen haben!

Unsere Tipps Für Familien:

Dornröschenspielplatz im Ostdeutschen Rosengarten Forst, Foto: Jessica Ziebe

Bei einem Parkbesuch mit Ihren Kindern – besuchen Sie unbedingt den Dornröschen-Spielplatz. Hier können sich Ihre Kinder austoben, bevor es in den Park geht. Im Park gibt es dann auch eine tolle Beschäftigung für ihre Kleinen. In der Nähe von jedem Brunnen ist ein Knopf versteckt, der die Wasserspiele betätigt. Lassen Sie Ihre Kinder doch als kleine Abenteurer danach suchen.

Unser Tipp für Romantiker:
Für traumhaft schöne Trauungen im Rosengarten sorgt das Standesamt Forst. Hier ist eine romantische Hochzeit zwischen hunderten, duftenden Rosen garantiert. Möglich ist dies von Mai bis September. Mehr Informationen finden Sie hier.

Tipps für alle, die mehr wissen wollen
Besuchen Sie doch eine Führung im Rosengarten. Diese dauern zwischen 1,5 h und 2 h und können in der Touristinformation Forst gebucht werden. Außerdem finden Führungen an jedem ersten Montag im Monat statt. Hier die Kontaktdaten der Touristinformation:

Touristinformation Forst (Lausitz)
Sitz: Cottbuser Straße 10
03149 Forst (Lausitz)
Telefon: 03562 989-350
Fax: 03562 989-351
E-Mail: info@forst-information.de
www.forst-information.de