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10 interessante Fakten zum Cottbuser Ostsee

10 interessante Fakten zum Cottbuser Ostsee
Seit April dieses Jahres heißt es im Cottbuser Norden „Wasser marsch“. Wo einst im Tagebau Cottbus Nord Braunkohle gefördert wurde, soll bis Mitte der 2020er-Jahre mit dem Cottbuser Ostsee Deutschlands größtes künstliches Gewässer entstehen. Urlaubsreich wirft einen Blick auf das Mammutprojekt und klärt 10 interessante Fragen rund um die Entstehung des Cottbuser Ostsees.
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Als neues Eldorado für Wassersportler und Bootstourismus bildet die Stadt Cottbus mit ihrem Ostsee und ihrer historischen Altstadt, dem Fürst-PücklerPark sowie viel Kultur die urbane Ergänzung zum Lausitzer Seenland und zum Spreewald. Auch wenn die Flutung frühestens erst 2025 abgeschlossen sein wird, bietet der Cottbuser Ostsee schon jetzt viele Möglichkeiten, den Entstehungsprozess zu beobachten und die nähere Umgebung zu erkunden.

10 interessante Fakten zum Cottbuser Ostsee

  1. Wie wird aus dem Tagebau Cottbus-Nord ein See?

20 Millionen Kubikmeter Erdreich mussten bewegt werden, um Seebecken und Ufer zu formen.

  1. Wie groß wird der Cottbuser Ostsee?

Die Wasserfläche wird 19 Quadratkilometer betragen. Somit wird der Cottbuser Ostsee zum größten künstlichen See Deutschlands.

  1. Woher kommt das Wasser?

Zu 80 Prozent stammt das Wasser aus der Spree, die restlichen 20 Prozent sind aufsteigendes Grundwasser.

  1. Wie lang dauert die Flutung?

Die Flutungsdauer ist abhängig von verschiedenen Wettersituationen. Im besten Fall ist der Zielwasserstand von 62,5 Meter in vier Jahren, im schlechtesten Fall in sechs Jahren erreicht.

  1. Welche Qualität wird das Wasser im Cottbuser Ostsee haben?

Mit einem pH-Wert zwischen 7,5 und 8 soll die Wasserqualität sehr gut sein.

  1. Wieso steht ein Zaun rund um den Cottbuser Ostsee?

Aus Sicherheitsgründen. Mit der Flutung besteht Rutschungsgefahr vom Erdreich, die zu meterhohen Wellen führen kann.

  1. Wer bezahlt das alles?

Verantwortlich ist das Bergbauunternehmen Leag. Insgesamt stehen für das Projekt 300 Millionen Euro zur Verfügung, wovon bis jetzt 75 Prozent ausgegeben worden sind.

  1. Was wird es am Cottbuser Ostsee zu erleben geben?

Der Cottbuser Ostsee soll zum Eldorade für Wassersportler und Bootstourismus werden und in Verbindung mit der Stadt Cottbus zur urbanen Ergänzung zum Lausitzer Seenland und dem Spreewald.

  1. Wann kann man endlich im Cottbuser Ostsee baden gehen?

Mit Abschluss der Flutung wird der See aus der Bergaufsicht entlassen. Dieser Prozess kann noch mehrere Jahre dauern.

  1. Was gibt es jetzt schon zu entdecken?

In Lakoma können Sie bereits einen Blick in die Zukunft werfen, aber auch auf das dem Tagebau weichende Dorf zurückschauen. Hoch hinaus geht es bereits
jetzt beim 31 Meter hohen Aussichtsturm am künftigen Hafenquartier Cottbus-Merzdorf. Der Aufstieg lohnt sich, bietet sich von hier oben aus ein sehr guten Blick über die entstehende Seenfläche und die angrenzenden Stadtgebiete. Zwar wird es noch einige Jahre dauern, bis Wassersportler den See erobern und aktuell sind auch nur Teile des zukünftigen Radrundweges um den See erschlossen. Die Anbindung an die fünf überregionalen Radfernwege Fürst Pückler-Radweg, Gurkenradweg, Spreeradweg und Oder-Neiße-Radweg bieten aber bereits jetzt optimale Bedingungen für ausgiebige Rad- und Wandertouren in den Spreewald, nach Peitz oder ins Lausitzer Seenland. Ruhige Plätze, um die Natur und die Landschaft auf sich wirken zu lassen, sind dabei garantiert.

 

So wird Ihr Cottbus-Ausflug zum perfekten Tag

Verbinden Sie Ihren Trip an den Ostsee mit einem Besuch der Cottbuser Innenstadt.  Mit Sightseeing, Shopping, Schlemmen und viel Kultur wird ihr Tagesausflug so zum perfekten Tag. Was Sie unter anderem erleben können, lesen Sie im folgenden Beitrag:

 

 

 

 

Der Urlaubsreich.de Tourentipp rund um den Cottbuser Ostsee