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Unterwegs mit dem Cottbuser Postkutscher

Unterwegs mit dem Cottbuser Postkutscher
Er ist ein Cottbuser Original mit hohem Sympathiefaktor, auch wenn es ihn in Wahrheit nie gegeben hat. Den Cottbuser Postkutscher haben findige Werbeleute Mitte des 19. Jahrhundert als Postkartenmotiv entwickelt. Wie genial diese Erfindung war, zeigt die ständig wachsende Resonanz auf die Postkutscherführungen, die der Cottbus-Service anbietet.
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Bis zum 1. Oktober können Interessierte wieder an jeden Samstag um 19 Uhr mit dem Postkutscher auf einen abendlichen Spaziergang durch Cottbus gehen. Ausgenommen sind lediglich der 16. und der 23. Juli. Der Postkutscher lädt unter anderem ein, mehr über den Altmarkt zu erfahren, die Stille auf dem Klosterplatz zu genießen und der Stadtmauer Geheimnisse zu entlocken.
Gruppen ab sieben Personen sollten sich jedoch vorab beim Cottbus-Service anmelden.

Thematisch breit gefächert

Dass es gleich zwei Cottbuser gibt – einen Schauspieler und einen Musiker – die regelmäßig in die blauweiße Postuniform schlüpfen, macht die Sache nur interessanter. Das hat sich herumgesprochen. So lassen sich auch immer mehr Cottbuser Bürger Stadtgeschichte und Gegenwart auf vergnügliche Weise näherbringen. Außerdem ist der Postkutscher häufig Gast von Familien- und Firmenfeiern.

Die Gruppenangebote sind thematisch breit gefächert. Das reicht von „Mit dem Cottbuser Postkutscher und zwei Rädern auf Entdeckungstour“ bis „Nachsitzen mit dem Cottbuser Postkutscher“ – ein spezielles Angebot für Schulklassen – sowie von „Die schöne Spreewälderin und der Cottbuser Postkutscher“ bis „Musikalischer Spaziergang durch die Jahrhunderte“.
Während der eine Darsteller, der Schauspieler Ronne Noack, die Gäste gern zum Mitmachen animiert und auch englischsprachige Gäste begleitet, begeistert der Musiker Kai-Uwe Geske mit seiner Virtuosität auf dem Horn. „Nachtwächter oder Kurfürsten als Stadtführer gibt es überall“, so Claudia Fröhner, Chefin des Cottbus Service. „Musikalische Führungen aber sind das I-Tüpfelchen.“

Weiterer Pluspunkt: „Wir haben zwei gleichrangige versierte Besetzungen.“

Hohe Sachkunde

Auch auf hohe Sachkunde dürfen die Gäste vertrauen. Beide Postkutscher nehmen an den

monatlichen Weiterbildungen für Stadtführer teil. Im Juni stehen die Cottbuser Synagoge und das jüdische Leben in der Stadt auf dem Programm. Auch zur Stadterneuerung, zum Ostsee, zum Tierpark sowie zu Park und Schloss Branitz erhalten sie regelmäßig

Informationen. Selbst wenn sie dort keine Führungen durchführen. Claudia Fröhner:
„Sie müssen wissen, was die Stadt sonst noch bietet und den Besuchern Ausflugstipps geben können.“ Dass der Cottbuser Postkutscher immer beliebter wird, hängt wohl vor allem mit seiner großen Bekanntheit und dem hohen Sympathiefaktor zusammen.
Laut Cottbus-Service-Chefin Fröhner ist er die Idealbesetzung, um „alle möglichen Informationen über die Stadt hinauszuposaunen“.

 

Autor: red

SERVICE ZUR TOUR

Nähere Informationen und Buchung in der Touristinformation Cottbus an der Stadthalle, telefonisch unter 0355 75 420 oder im Internet auf www.cottbus-tourismus.de. Sie möchten die Stadt Cottbus auf eigene Faust entdecken? Dann empfehlen wir Ihnen die Altstadttour durch Cottbus: