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E-Bikes im Härtetest

E-Bikes im Härtetest
Sie denken ein E-Bike ist nur etwas für ältere Menschen? Eine 3-stündige Testfahrt mit den E-Bikes von Fahrrad Schenker hat mich (26) und meine Schwester (25) schnell vom Gegenteil überzeugt. Wir verraten Ihnen, welche Vorteile ein E-Bike hat und warum es Ihnen sogar dabei helfen kann, an Ihren freien Tagen mehr zu erleben.
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An einem sonnigen Frühlingswochenende im März erlebte ich gemeinsam mit meiner Schwester eine besondere Radtour mit E-Bikes von Fahrrad Schenker. Gespannt nahmen wir unsere Räder von Herrn Wagner entgegen. Uns überraschte sofort das Design der E-Bikes – es gab keinen riesigen Motor und auch sonst machten unsere Fahrräder den Anschein ganz „normal“ zu sein. Nur ein etwas größerer Gepäckträger sowie der Fahrradcomputer ließen erahnen, was in den Bikes wirklich steckt. Es sollte nicht das letzte Mal an diesem Tag sein, dass uns die Räder von unseren Vorurteilen befreiten.

Ohne Führerschein und mit kleinen Tricks meistern wir die ersten Hürden

Auch unsere Einweisung fiel kürzer aus als gedacht. Nachdem uns Herr Wagner kurz erklärte, wie wir die verschiedenen Stufen des elektrischen Antriebs einstellen konnten und er uns versicherte, dass keinen Führerschein für unsere Tour brauchen, ging es auch schon los. Wie beim normalen Fahrrad fahren empfiehlt es sich auch beim E-Bike einen Helm zu tragen, Pflicht ist es allerdings nicht.  Vorsichtig stiegen wir  auf die Fahrräder und merkten schnell, dass es nicht viel zu merken gab. Natürlich fiel sofort auf, dass es mit den E-Bikes kein schwerfälliges „Antreten“ gab und wir überhaupt schneller vorankamen. Aber neben diesen kleinen Vorteilen fuhren wir einfach Fahrrad – genauso wie sonst auch, ohne Motorgeräusche und mit einem vielleicht nicht ganz so kräftigen Tritt in die Pedalen.

eBike Test

Wir hatten uns viel vorgenommen – eine 30 Kilometer lange Rundtour mit Start in Branitz. Um dorthin zu gelangen mussten wir erst einmal die große Fußgängerbrücke vor dem Energiestadion überqueren. Einzige Hilfe war eine kleinen Fahrrinne und natürlich unsere  E-Bikes. Diese sind mit ca. 22 Kilogramm etwas schwerer als herkömmliche Fahrräder (ca. 17 Kg). Besitzen jedoch für solche Gelegenheiten einen Antrieb, den man leicht mit der Hand bedienen kann. So stellte die Brücke für uns keine große Hürde dar.

Kurze Irrwege und bestandener Härtetest

 

In Branitz angekommen, starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unsere Rundtour. Wir konnten es kaum erwarten auf dem ersten längeren Fahrradweg anzukommen, um die verschiedenen Stufen unseres Bikes zu testen. Während wir in der Stadt die niedrigsten Stufen einstellten, um uns an die Räder zu gewöhnen, schalteten wir auf geradem Weg erwartungsvoll in die höchste Stufe um. Der Antrieb enttäuschte uns nicht. Während wir mit unseren Rädern daheim beim gemütlichen Fahren gerade einmal auf ca. 16 km/h kamen, beschleunigten wir in der höchsten Stufe auf 22-24 km/h ohne uns besonders anstrengen zu müssen. Gemütlich aber konstant durchquerten wir so Haasow, Kathlow, Sergen und Roggosen. Besonders auffällig für uns – während wir bei vorangegangenen Touren sehr mit uns und unserer Anstrengung beschäftigt waren, konnten wir die schöne Landschaft und unsere Umgebung beim Fahren mit dem E-Bike noch etwas mehr genießen.

Um unsere geplante Rast an der Kutzeburger Mühle noch schneller zu erleben, versuchten wir uns an einer kleinen Abkürzung. Ohne E-Bikes hätte uns der kleine Weg neben den Schienen mit großen Löchern und unnachgiebigen Sandbergen sicher zum Umdrehen gezwungen, fuhren wir jedoch souverän durch das Gelände. Härtetest bestanden!

Nach der Irrfahrt durch den Wald erreichten wir unseren ersten Halt, die Kutzeburger Mühle. Trotz der kleinen Fahrunterstützung, kam uns diese kleine Pause gerade Recht. Fahrrad fahren bleibt eben auch mit einem E-Bike Sport. So konnten wir uns auch eine heiße Schokolade gönnen und machten uns danach wieder gestärkt auf den Heimweg über Branitz zu Fahrrad Schenker.

 

Unser Fazit: Wir freuen uns schon auf die nächste Tour, vielleicht sogar mit eigenen E-Bikes

Unser Fazit nach der Tour – viele Vorurteile gegenüber E-Bikes sind reine Märchen und die Räder eignen sich für alle Altersklassen. Der größe Pluspunkt für Freizeitradler steckt darin, in kürzerer Zeit weitere Wege zurückzulegen und somit mehr erleben zu können.  Wir freuen uns schon auf unsere nächste Tour – vielleicht sogar mit eigenen Rädern.

Experten Tipp zum E-Bike:

“Sie möchten mehr über E-Bikes erfahren? Kommen Sie in unsere Filiale in der Beuchstraße 25 in Cottbus und lassen Sie sich beraten. Unsere Mitarbeiter nehmen sich viel Zeit für individuelle Beratungsgespräche. So findet jeder Kunde am Ende ein für ihn passendes E-Bike, abgestimmt auf seine Bedürfnisse.”

Schenker Fahrrad + Service
Beuchstrasse 25 | 03044 Cottbus
Telefon: 03 55 – 3 30 95
Internetseite: www.fahrrad-schenker.de
E-Mail: info@fahrrad-schenker.de

Öffnungszeiten
Mo. – Fr. 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag 9.00 – 16.00 Uhr

Fahrverbindung

Straßenbahn Linie 1 – “Beuchstraße”
Straßenbahn Linie 4 – “Bonnaskenplatz” (100 m Fußweg)
Bus 11, 15 und 19 – “Freizeitbad Lagune” (800 m Fußweg)

 

Autor: Clara Aktiv