Anzeige
Energie tanken an Radduschs Hochbeeten

Energie tanken an Radduschs Hochbeeten


Gemeinsam anpacken: Bewohner schaffen Erholungsinseln für Fahrradfahrer Raddusch. Was ist das Schönste an einer ausgiebigen Radtour? Richtig, die Pausen! Um diese den Fahrradfahrern in und um Raddusch noch angenehmer zu gestalten, haben die ortsansässigen Spreescouts im Rahmen des Projekts „Essbares Dorf“ multifunktionale Hochbeete gebaut und anschließend im Ort platziert.Dank ihrer Spreewald-typischen Gestaltung fügen sich die Beete mit dem dunklen Holzrahmen perfekt in die Umgebung ein.
  • Teilen Sie diesen Beitrag Teilen
  • Merken

An den kleinen Oasen findet der tüchtige Radler alles, was er für eine ausgiebige Pause braucht: Die kleine Bank am Beet bietet Ruhe für müde Beine und in der Erntezeit können Urlauber sogar den einen oder anderen Leckerbissen vom Beet naschen.

Das Besondere an den Radduscher Hochbeeten: Auch das Smartphone kann hier neue Kraft tanken! Über ein Solarpaneel am Beet wird Energie in eine Batterie eingespeist und zwischengespeichert. So wird ausreichend Spannung für die integrierte Handy-Ladestation erzeugt.

Radelnde Spreewald-Entdecker können so auch während längerer Routen navigieren, telefonieren, fotografieren und Musik hören. An den digital ausgestatteten Beeten befindet sich außerdem noch eine elektrische Fahrrad-Luftpumpe, die ebenfalls über die Solarenergie des Paneels betrieben wird.

Das Vorhaben „Essbares Dorf“ wurde von der Spreeakademie initiiert und hat – neben der Bereitstellung attraktiver Pausenplätze für Radfahrer – das Ziel, die Dorfbewohner näher zusammenzubringen. Gemeinsam werden die schweren Eichenbohlen gestrichen und zusammengefügt, anschließend mit Erde befüllt und bepflanzt.

Einige Bewohner und Betriebe des Ortes haben sich als Paten für die Hochbeete bereit erklärt, darunter die Radduscher Kita und die Vila Raduš unter Leitung von Katrin Küster. Dank ihrer regelmäßigen Pflege und Wässerung bleiben die Beete den Urlaubern und Bewohner stets als Gaumen- und Augenschmaus erhalten. Das Projekt „Essbares Dorf“ ist damit noch längst nicht abgeschlossen: Weitere Hochbeete sollen folgen, ebenso gibt es Pläne für Obsthecken, eine Wildblumenwiese und Insektenhotels.