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Ein Ort der Besinnung, der Inspiration und der Begegnung

Ein Ort der Besinnung, der Inspiration und der Begegnung
Das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau
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„Das Kloster St. Marienstern in meinem Heimatort Panschwitz-Kuckau ist mir seit früher Jugend ans Herz ge- wachsen. Es ist für mich Glaubensort – seit 1248 durchgän- giger Bestand – und Ort des Engagements. Denn hier wird seit 1972

Kloster St. Marienstern

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

auch Arbeit mit Menschen mit Behinderung geleis- tet. Immer wieder komme ich nicht nur als Vorsitzender des Freundeskreises des Klosters hierher. St. Marienstern ist für mich vielmehr ein Ort der Besinnung, der Inspiration und ein Ort der Begegnung. Dabei erinnere ich mich oft auch an die historische Bedeutung der einstigen Zisterzienserinnen-Abtei am Klosterwasser. Denn für etliche Oberlausitzer Dörfer be- gann die Geschichte mit der Gründung von St. Marienstern. In den Stiftungs- und Schenkungsurkunden des 13. Jahrhunderts sind ihre Namen erstmals erwähnt: Kuckau, Naußlitz, Panschwitz, Prautitz, Ralbitz, Rosenthal, Schweinerden, Zerna und andere. Jahrhundertelang blieben Zeit und Raum, Land und Leute mit der Abtei eng verbunden. Bis ins 19. Jahrhundert gebot die Mariensterner Äbtissin über rund 60 Dörfer und zwei Städte – Wittichenau und Bernstadt auf dem Eigen. Im Kloster wurde Recht gesprochen, und selbst die hohe Gerichtsbarkeit, bei der es um Leib und Tod ging, stand St. Marienstern zu.

 

Von Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

Autor: ura-user