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Der Urlaubsreich Test – Der Koigarten in Burg

Der Urlaubsreich Test – Der Koigarten in Burg
Der Koigarten in Burg (Spreewald) überzeugte Urlaubsreich-Redakteurin Jessica und Ihren Mann Robert nicht nur mit seinen hochwertigen und köstlichen Gerichten. Vor allem der wunderschöne asiatische Garten, der das Restaurant umrahmt, macht ihren Ausflug zu einem einzigartigen Erlebnis. Warum sich Preußen und Asien gleichermaßen im Garten wiederfinden lesen Sie im folgenden Testbericht.
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Endlich ist der ersehnte Tag gekommen. Mein Mann und ich haben uns schon seit Tagen auf den kinderfreien Abend gefreut, an dem wir den Koigarten in Burg genauer unter die Lupe nehmen wollen. Und schon der Garteneingang, der an einen asiatischen Tempel erinnert, stimmt uns auf unseren preußisch-asiatischen Abend ein. Wir nehmen den langen Weg zum Restaurant durch den Garten, schlendern die kleinen Wege entlang, bewundern Rhododendron- und Hortensienblüten und entdecken immer wieder neue Überraschungen, wie Skulpturen, tempelartige Bauten, liebevoll angelegte Teiche und natürlich auch die namensgebenden Kois. So gerät der Alltagsstress langsam in Vergessenheit und wir genießen die Momente in vollen Zügen. Immer wieder laden auch Sitzgelegenheiten dazu ein, die Schönheit des Gartens ganz in Ruhe auf sich wirken zu lassen. Die perfekte Einstimmung auf die kulinarischen Höhepunkte, die im Restaurant auf uns warten.

Genuss für Auge und Gaumen

Jessica Ziebe vom Urlaubsreich-Team mit Ihrem Mann lassen es sich schmecken

Obwohl es ein eher kühler Abend ist, machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich und werden auch sofort von den netten Kellnerinnen entdeckt. Doch bevor wir die Karte studieren, müssen wir uns erst einmal dem herrlichen Ausblick widmen. Die Terrasse wird von einem großen Teich umrahmt, in den sogar ein Wasserfall mündet. Die perfekte Atmosphäre für einen unvergesslichen Abend. Das Konzept Preußischer Garten wird konsequent verfolgt und spiegelt sich selbst in der Getränkekarte wider – mit Mineralwasser aus der Preussen Quelle und Preussenbier.

Asiatisch trifft regionale Klassiker

Bei den gut ausgewählten Speisen fällt uns die Entscheidung nicht leicht. Asiatische und saisonale Gerichte werden durch regionale Klassiker ergänzt. Wir entscheiden uns beide für Pfifferlingsgerichte – Robert wählt das Hüftsteak und ich das Kalbsschnitzel. Zum Nachtisch wollen wir auch etwas Asiatisches probieren und gönnen uns das Tapioka mit Kokosmilch und Mango. Während unser Essen frisch in der Küche zubereitet wird, genieße ich noch ein Glas vom Bernkasteler Kurfürstlay, einem trockenen Riesling. Es ist einer der besten Weine, die ich bisher probieren durfte und man merkt sofort, dass er wie auch alle anderen Weine liebevoll durch das Besitzerehepaar Dr. Albert ausgewählt wurde. Das Schnitzel mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln sieht fantastisch aus und auch der Geschmack lässt keine Wünsche offen. Fleisch und Pfifferlinge sind perfekt abgeschmeckt und die Bratkartoffeln schön knusprig und würzig, genau wie ich sie mag. Schon jetzt hat uns das Restaurant überzeugt. Als man uns dann das Tapioka mit Früchten serviert, kommen wir aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus.

Der Traum vom Asiatischen Garten mitten im Spreewald

Schon der Blick in den Koigarten läft zum Genießen ein.

Die Liebe zum Detail ist im Restaurant und der gesamten Anlage zu spüren. Kein Wunder, denn das Besitzerehepaar arbeitet schon seit über 20 Jahren an ihrem Traumgarten, zuerst liebevoll als Hobby neben dem Beruf und jetzt sogar als eigenes Unternehmen. Für seinen Garten kämpfte Dr. Albert viele Jahre. Von einem asiatischen Garten im Spreewald mussten auch die Behörden erst überzeugt werden. Aber „Wenn man einen Traum hat, scheut man keine Hindernisse, keine Gesetze und keine Barrieren.“, sagt Dr. Albert und er sollte am Ende Recht behalten. Was hat ein asiatischer Koigarten mit Preußen und dem Spreewald zu tun?, wird sich nun auch der ein oder andere Leser fragen. Die Antwort ist: „Mehr als man vermuten würde.“ Dr. Albert, Besitzer und Gestalter des Areals, legte den Garten zu Ehren Friedrich des Großen an. Er war nicht nur ein Fan der asiatischen Gartenkunst. Er ordnete auch die Besiedlung der damaligen Sumpf- und Waldgebiete rund um den Ort Burg an. Und das ist der Grund, warum der asiatische Garten zu Ehren Friedrich dem Großen hervorragend in den Spreewaldort passt.

Mit dem “Alten Fritz” unterwegs

Als „Alter Fritz“ führt Dr. Albert in Preußischer Uniform bekleidet durch seinen Garten und erzählt von der Besiedlung des Spreewaldes durch die Preußenkönige und von der asiatischen Gartenkunst. Als Ortsführerin von Burg (Spreewald) werde ich auf jeden Fall einmal daran teilnehmen. Für interessierte Gäste ist die Führung im Herbst und Winter auf Anfrage möglich. Ab dem Frühling gibt es dann wieder regelmäßige Termine, jeden Samstag ab 11 Uhr im Koigarten. Gebucht werden sie auch gern für Familien- oder Firmenfeiern, die ab Oktober auch im Preußenzimmer, einem extra Bau neben dem Restaurant stattfinden können.

Das Urlaubsreich-Fazit

Unser Fazit: Gelegen in der wunderschönen Burger Streusiedlung ist der Koigarten ein Paradies im Paradies. Und wer auf der Suche nach Genuss für Auge und Gaumen ist, der wird sich im Koigarten in Burg (Spreewald) auf jeden Fall wohlfühlen. Für uns ist klar – Wir kommen wieder!  Für den nächsten Besuch habe ich schon das selbstgemachte Pücklersorbet ins Auge gefasst.

 

Kontakt

Koigarten Willischza

Willischza 5a

03096 Burg (Spreewald)

Tel: 035603 756475

www.koigarten-burg.de

Öffnungszeiten:

Freitag bis Montag 17 Uhr bis 21/22 Uhr