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Genau nach Fontanes Geschmack

Genau nach Fontanes Geschmack
Regional und vielfältig schlemmen und genießen – auch und insbesondere in den Herbstund Wintermonaten ist dies in der Lausitz perfekt möglich. Denn jetzt haben Kürbisse, Kartoffeln, Äpfel und Rüben Erntesaison.
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Foto: Michael Schön

Schon Fontane zeigte sich von den gewaltigen Mengen an Gurken, Kürbis und Sellerie, die bei seinem Besuch vor 160 Jahren auf die Spreewaldkähne verladen wurden, beeindruckt. Und auch die Spreewälder Klassiker Gurke, Meerrettich und Leinöl hatten es ihm angetan. Besonders aber der Spreewaldfisch schien für ihn untrennbar mit der Spreewälder Küche verbunden zu sein, sind
in seinen Reisetagebüchern unter anderem doch folgende Zeilen zu lesen: „Das wäre kein Hecht, wenn ihn nicht die berühmte Spreewaldsauce begleitete: wenig Butter, aber viel Sahne.“

Na da passt es doch gut, dass auch die Spreewälder Fischer jetzt Erntezeit haben und auch heute noch Hecht in Spreewaldsauce nahezu auf jeder Speisekarte zu finden ist. Beim Genießen des Fisches lernte Fontane auch den berüchtigten Spreewaldbitter kennen und lieben. Wir sind uns sicher: In der heutigen Zeit hätte nicht nur der Spreewaldbitter den Weg in Fontanes Glas gefunden, sondern bestimmt auch Wein aus den neu entstanden Weinbergen der angrenzenden ehemaligen Tagebauregionen, Bier und Whiskey aus Schlepzig oder Likör aus Burg. Und auch
beim Nachtisch mit Cottbuser Baumkuchen, Pückler-Eis nach Originalrezept oder Spreewälder Hefeplinsen wäre er sicherlich in seinen Reisetagebüchern ins Schwärmen geraten.