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Mit dem Nordic Walking Express zum Spreewaldmarathon

Mit dem Nordic Walking Express zum Spreewaldmarathon
Zu dritt waren wir als Nordic Walkerinnen in diesem Jahr beim Spreewaldmarathon unterwegs. Freitagabend nahmen wir am 5 Kilometer Nachtlauf Lübbenau – Lehde teil, Sonnabend am Nachtlauf über 5 Kilometer in Burg und Sonntag war dann der Wettkampf über 10 Kilometer ebenfalls in Burg im Spreewald.
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Der Nachtlauf in Lübbenau hat seinen ganz besonderen Reiz, wenn es durch das Museumsdorf in Lehde geht, wenn Kerzen leuchten und Lichterketten funkeln. Der Höhepunkt in Burg war ein herrliches Höhenfeuerwerk. Bei beiden Läufen geht es allein um die Teilnahme, trotzdem zogen wir als Trio, so weit es machbar war, im Gleichschritt ohne stehen zu bleiben die gesamte Strecke über los. Es tat uns so gut!

Die Zeit zwischen den Läufen nutzten wir am Sonnabend für einen Stadtbummel durch Cottbus und ließen uns nicht vom Regen ärgern. Die Altstadt von Cottbus ist immer wieder sehenswert.

 

Nordic Walking Spreewaldmarathon

Marita Bauer mit ihren zwei Begleiterinnen beim Spreewaldmarathon 2016 Marita B.

Nachtläufe – neue Erlebnisse, interessante Reize

Nachtläufe sind immer ein kleines Abenteuer, wodurch ich mich in die Kindheit versetzt fühle. Sie stellen aber auch eine kleine Herausforderung dar, sich bei diesen ungewohnten Licht- verhältnissen zu orientieren. Ein op- tischer Genuss war der Abendhimmel in Burg, natürlich auch die Kerzen, die ab und an den Weg beleuchteten oder Bäume funkeln ließen. Die Abendluft und die letzten Lieder der Vögel – es war einfach herrlich!

Die Herausforderung angehen!

Nordic Walking Spreewaldmarathon

Viel Gedränge kurz vor dem Start. Marita B.

Vor dem Start des 10-Kilometer-Laufs am Sonntag herrschte ein gewaltiges Gewimmel, denn es fanden viele Läufe, hintereinander statt. Trotzdem musste niemand lange auf seine Startunterla- gen oder später seine Urkunde warten.

Unterwegs frotzelten wir drei, wie wir uns nennen sollten: Onkoexpress oder besser Onko-fibro-Express. Randi gab als Dampflok das Tempo an, Marion als Kohlewaggon die Kraft und ich fungier- te als Trainerin sozusagen als Besen- wagen. Nun gut, wir kamen nicht unter den ersten ins Ziel, aber mit einer Zeit von 1:42 h waren wir drei am Ende sehr zufrieden. Einen ganz tollen Service bot letzt- endlich die nette Physiotherapeutin, die meine beiden Begleiterinnen massierte und mir dabei sehr gute Tipps für unser weiteres gemeinsames Nordic-Walking-Training gab: Gezielte Stärkung und Stabilisierung der Hüftmuskulatur (um es mal so zu be- schreiben). Damit gab sie mir indirekt Recht, wenn ich doch immer wieder betone: Nordic Walking ist niemals nur Strecke A-B mit Stock zurückzulegen. Also werde ich gezielte Übungen nun noch intensiver einbauen. Dabei denke ich an Übungen im „Pottsitz“ der Hammerwerfer, Kniebeugen und Anfersen sowie Übungen aus dem Bereich „Hürdenlauf“.

 

Übrigens, unser Quartier haben wir gleich für 2017 gebucht, um am nächsten Spree- waldmarathon wieder teilnehmen zu können – und ich bin mir sicher, unser „Express“ wird um einige Waggons länger sein.

Autor: Marita Bauer