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Die Sage vom Versunkenen Reiter

Die Sage vom Versunkenen Reiter
04932 Würdenhain

Wegpunkt

Ein schwedischer Reiter soll bei Kahla im Sumpf stecken geblieben und umgekommen sein. Die Sagenwelt des Schradenlandes weiß dazu Folgendes zu berichten.
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Zwischen Würdenhain und Prieschka soll ein französischer Reiter in den Kriegen Napoleons im Morast der „Breitenwiesen“ an der Elster stecken geblieben und versunken sein. Als 1927 unterhalb von Wahrenbrück beim Ausbaggern des Elsterbettes drei Schädel, eine Lanze, Pferdekiefer und Zaumteile zum Vorschein kamen, verbreitete sich die Meinung, König August der Starke sei dort zusammen mit seiner Begleitungim Morast steckengeblieben und umgekommen, als er sich auf der Flucht vor polnischen Verfolgern befand. Tatsächlich handelt es sich bei der Lanzenspitze, die sich jetzt im Kreismuseum befindet, um eine fränkische Waffe um das Jahr 1000.

Quelle:Bornscheins Heimatkunde 1907 S. 52.- mündlich überliefert in Würdenhain. -E. Schindler in „Heimatkundeblätter“Wahrenbrück 1957

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