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Die Slawen sind zurück! Neueröffnung der Slawenburg Raddusch am 28. August 2020 ab 13:00 Uhr.

Die Slawen sind zurück! Neueröffnung der Slawenburg Raddusch am 28. August 2020 ab 13:00 Uhr. Single
[Anzeige] Von der Steinzeit in die Moderne! Die mit viel Spannung und Vorfreude erwartete neue Dauerausstellung in der Slawenburg Raddusch öffnet am 28. August 2020 endlich wieder ihre Burgtore.
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Die lange und aufregende Zeit des Umbaus in der Slawenburg
Raddusch ist zu Ende. Eines der ungewöhnlichsten Bauwerke der
Niederlausitz öffnet nun seine Tore wieder für die Gäste. Prägende Menschheitsepochen wie Steinzeit, Bronzezeit und Mittelalter werden durch anschauliche Inszenierungen und detailgetreue Rekonstruktionen lebendig.

Die Slawen sind zurück! Ein Blick in vergangene Zeiten

Viele Funde aus 130.000 Jahren Niederlausitzer Geschichte beleuchten das Leben der Menschen vergangener Zeiten. Wie bewältigten sie klimatische Veränderungen und Konflikte, welche Handelswege nutzten sie und nicht zuletzt: Woran glaubten sie? Vom Glauben der Lusizi zeugt eines der spektakulärsten Ausstellungsstücke, der Götze von Raddusch – die einzige slawische Götterfigur aus Brandenburg. Bemerkenswert ist ebenfalls der Ausstellungsbereich der Germanen in der Lausitz und ihre Beziehungen zum Römischen Reich. Nein, kein einziger Legionär eroberte das Land der Lausitzer Burgunden. Doch über Handelswege erreichten die Germanen an Neiße und Spree materielle Güter und kulturelle Gepflogenheiten aus der Fremde. Geschirr aus Glas, Ton und Metall zeugen von der Übernahme römischer Tischsitten durch die germanischen Eliten.

Römische Münzen aus dem aktivem Tagebau

Der REG Vetschau ist es gelungen, neueste Funde aus dem Tagebau Jänschwalde als Dauerleihgabe vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischem Museum zu erhalten. So zum Beispiel eine Vielzahl von Metallgegenständen einer germanischen Feinschmiede. Die bestens ausgebildeten Handwerker schmolzen defekte Metallgegenstände ein und fertigten Schmuck und Gebrauchsgegenstände daraus. In dem Metallschrott fanden sich auch Bruchstücke verschiedener römischer Münzen. Herausragend ist das Bruchstück einer Silbermünze. Sie zeigt auf der Vorderseite den Kopf eines römischen Kaisers mit Lorbeerkranz. Die lockige Frisur weist auf die klassische bis spätrömische Phase. Es handelt sich um das markante Porträt des Römischen Kaisers Caracalla.

Reisen Sie zu Fuß von der Vergangenheit in die Gegenwart

Der Silberdenar ist zwischen 206 und 210 geprägt worden und war die in Rom übliche Währung. Es ist die älteste im Tagebau Jänschwalde aufgefundene
Münze. Die Münze ist stark abgearbeitet und erzählt auch durch ihren Auffindungsort eine lange Geschichte. Diese endet nicht in einem Pappkarton im Depot eines Museums, sondern unter den hellen Lampen in einer modernen Vitrine in Raddusch. So mag der Besucher sich selbst ihre lange Geschichte erzählen lassen. Ein Erlebnis zum Entspannen im Außengelände bietet der Gang über den Zeitsteg. Buchstäblich mit den eigenen Füßen können die Gäste die Vergangenheit und Gegenwart der Niederlausitz ermessen. Welch lange Zeitspanne die Steinzeiten einnehmen und wie dicht die Kulturabfolgen seit der Zeitenwende geworden sind, wird erfahrbar. Entlang des Steges zeigen Landschaftsinseln den jeweils für den Zeitabschnitt typischen Bewuchs. Wer auf der Suche nach dem schönsten Ausflugsfoto den Weg auf die Wallkrone
nimmt, wird mit einem unglaublichen Ausblick belohnt und kommt dem besten Urlaubsbild sicher ganz nah.

Information und Kontakt

Slawenburg Raddusch
Zur Slawenburg 1
03226 Vetschau/Spreewald
Telefon: 035433 59220

Weitere Informationen und aktuelle Öffnungszeiten unter
slawenburg-raddusch.de

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Autor: Urlaubsreich.de