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Spreewälder Original vorgestellt – Kathrin Clara Jantke

Spreewälder Original vorgestellt – Kathrin Clara Jantke
Wer schon öfter auf Spreewaldfesten unterwegs war, hat sie bestimmt schon einmal live erlebt – die Sängerin Kathrin Jantke. Seit Jahren ist die gebürtige Vetschauerin mit Covern von Oldies und Schlager  auf den Spreewaldbühnen zu Hause und hat sich eine große Fangemeinde erträllert.
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Was die Wenigsten wissen ist, dass sie unter dem Künstlernamen „Clara“ auch eigene Songs schreibt und Konzerte gibt, in denen sie das Publikum in deutscher und manchmal auch sorbischer Sprache mit auf eine ganz persönliche Reise nimmt. Urlaubsreich-Autorin Susann Troppa ist neugierig geworden und ist mit Kathrin Clara Jantke auf eine ganz persönliche Spreewaldreise gegangen.

Was verbindest du mit dem Spreewald?

Ich liebe den Spreewald und mich verbindet mit ihm ein ganz zauberhaftes Heimatgefühl. Wobei ich dieses erst im Laufe der letzten 10 Jahre entwickelt habe. Dieses Gefühl beinhaltet ein Bewusstsein für die Schönheit unserer Gegend, für die landschaftliche Einzigartigkeit und ich frage mich, warum man so oft woanders hinfährt, um sich Länder und Städte anzuschauen, bevor man die eigene Heimat bis in die kleinsten Gegenden erkundet hat. Die weiten Flächen, die man bei Fahrradausflügen erblickt, haben nichts Provinzielles, eher etwas rustikal Paradiesisches. Und wenn der Wald dichter wird und die Spree sich hindurch schlängelt, genieße ich diesen Anblick am liebsten vom Kahn aus und bin jedes Mal aufs Neue berührt von dieser friedlichen Schönheit.

Hast du dabei eine Lieblingsplatz?

Ja, aus Kindertagen. Ein Spreewaldhaus, welches nur mit dem Kahn erreichbar ist. Kein Strom, kein fließend Wasser. Dort haben wir mit meiner Familie oft Nachmittage verbracht, mit Picknickkorb und Angelrute. Später haben wir eine Klassenfahrt dorthin gemacht und abends am Lagerfeuer gesessen. Ich war schon seit Ewigkeiten nicht dort. Ich sollte mal wieder hin, um meine Erinnerungen aufzufrischen.

Was ist für dich das Besondere am Spreewald?

Der Wald an sich. Das schattige Grün und die Sonne, die hin und wieder durchscheint und in deren Licht man alles was sich in der Luft bewegt, wie in Gold getaucht sehen kann. Die Idylle und den Frieden, den er ausstrahlt. Das kann man nicht erklären, das muss man fühlen.
Was ich ganz toll finde, sind natürlich unsere Gurken, keine Frage. Sie sind einfach die Besten, da gibt’s nichts dran zu rütteln. Meine Lieblings Sorte: Honig-Senfgurken. Unsere regionale Küche ist für mich nicht nur etwas Vertrautes, sondern auch sehr schmackhaft. Meine Mama macht den besten sauren Hering und eine Senfgurkensuppe ist mit nichts zu vergleichen.

Außerdem ist das Besondere am Spreewald bzw. an der Lausitz das sorbisch/wendische Brauchtum inklusive aller Bräuche und der wunderschönen Trachten. Ich habe eins meiner eigenen Lieder im letzten Jahr für den sorbischen Rundfunk in sorbischer Sprache aufgenommen und darauf bin ich sehr stolz. Außerdem liebe ich es, sorbische Ostereier mit der Wachstechnik zu verzieren. Das ist wie Meditation bei der kleine Kunstwerke entstehen.

Und speziell zum Frühjahr?

Für mich hat Frühling etwas mit Erwachen zu tun, mit Reinigung und Neuanfang. Ich finde es so unbeschreiblich göttlich, was die Natur in unseren Breitengraden vollbringt. Wenn ich mir bewusst mache, dass sich alle drei Monate alles grundlegend verändert und im Frühling die Flora zu neuem Leben erwacht und alles erblüht, dann komme ich immer wieder ins Staunen und mir wird bewusst, welche unglaublich natürliche Kraft dahinter steckt…

 

Wenn Sie Lust haben, mehr über Kathrin Clara Jantke und über ihr „Clara werden“ zu erfahren, dann schauen Sie doch mal in ihren Blog www.clara-werden.de