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Kolonistentour Burg-Burg Kolonie

Kolonistentour Burg-Burg Kolonie
Länge der Tour 8,71 km Länge
Dauer der Tour 76 min. Dauer

Start:

Spreewaldhafen Burg (Spreewald)

Ziel:

Spreewaldhafen Burg (Spreewald)

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Die Tour

das Dorg Burg (Spreewald) ist nicht nur offizieller Kurort sondern auch sehr großflächig für ein Dorf. Aus diesem Grund wird es auch oft als Deutschlands größte Streusiedung bezeichnet. Entdecken Sie Burg im Spreewald auf dieser Tour, die auch für Paddel-Anfänger gut geeignet ist.
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Ein Geheimtipp schon vorab: Besuchen Sie den Schlossberghof und die Ausstellung über die Natur und Kultur des Biosphärenreservats Spreewald.


Die Einwohner von Burg im Spreewald waren früher in Cottbus und Umgebung eher als Borker bekannt und wurde oft mit dem Ruf “Die Borker kommen” in der Stadt begrüßt. Warum? Da die Burger größtenteils vom Fischfang lebten, verkauften sie ihren Fang natürlich in die Städte und Dörfer rund um Burg. Den Fisch transportierten transportierten Sie dafür in aus Buchenborke hergestellten EImern auf die Marktplätze der Umgebung. So kamen die Burger zu ihrem Spitz- und Ortsnamen.

Der Startpunkt der Kolonistentour liegt im Zentrum von Burg (Spreewald), nämlich am Spreewaldhafen. Bevor wir uns auf’s Wasser wagen, besuchen wir erst einmal das Hemaitmuseum und lernen allerlei Wissenswertes über die Burger Geschichte.

Endlich im Kanu angekommen, wenden wir uns nach Links auf die Hauptspree bis wir das Scheidungsfließ erreichen und dort links einbiegen. Hier angekommen umfängt uns die Ruhe und Gelassenheit der Spreewälder Natur. Wir genießen den Ausblick auf Wiesen und Felder.

Das Scheidungsfließ fließt gemütlich durch das Land, immer schnurgeradeaus. Schließlich erreichen wir nach einigen Kilometern den Ostgraben auf einer Wasserstraßen-T-Kreuzung und biegen rechts ein.

Während der Saison sind hier ziemlich viele Kähne unterwegs. Schnelle und versierte Paddler können gern versuchen diese zu überholen, wenn kein Gegenverkehr naht. Es lohnt sich aber auch oft hinter den Kähnen zu fahren, denn die Fährmänner erzählen oft unterhaltsame Geschichten und Anekdoten über den Spreewald. Hören Sie zu und lernen Sie etwas über Land und Leute.

Wir erreichen Burg Kolonie und es öffnet sich das typische Spreewaldpanorama vor uns. Die typischen Spreewaldhäuser stehen links und rechts am Ufer. Viele davon sind Einkehrmöglichkeiten, die mit einer Stärkung locken. Neben dem spreewaldtypischen Gericht Quark mit Kartoffeln und Leinöl.

Wer Burg im Spreewald besucht, sollte sich auch mit der interessanten Ansiedlungspolitik auseinandersetzten. Der Preußenkönig Friedrich der Große, im Volksmund auch der Alte Fritz genannt, führte die Besiedlungspolitik seines Vaters weiter und urbanisierte unbesiedelte Flächen. Im Burger Gebiet siedelten sich vor allem Sachsen, Böhmen, Schlesier und Österreicher an. Die ganze Geschichte kann man sich auch im Heimatmuseum anschauen.
Wir paddeln auf der Hauptspree weiter und erreichen bald wieder den Burger Hafen.

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Wegbeschrei­bung

Spreewaldhafen Burg (Spreewald) – links abbiegen auf die Hauptspree – links abbiegen auf das Scheidungsfließ – rechts abbiegen in den Ostgraben – rechts abbiegen auf die Hauptspree

Ausrüstung

Tipp: Kostenfreie Urlaubsreich-aktiv App im App- oder Playstore laden, die Tour suchen und schon landen die Tourendaten und der Verlauf auf dem Smartphone. Wenn Sie die Tour unter dem Punkt “mehr” offline speichern, können Sie alle Infos sogar ohne Internetverbindung abrufen.

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