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Peitzer Karpfentour

Peitzer Karpfentour
Länge der Tour 23 km Länge
Dauer der Tour 105 min. Dauer

Start:

historisches Hüttenwerk

Ziel:

historisches Hüttenwerk

Eigenschaften:

kulinarischelausitz

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Die Tour

Die „Karpfentour“ führt durch die Stadt Peitz und durch Teichland-Maust und vermittelt Wissenswertes aus Fischerei und Karpfenzucht.
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Die Tour beginnt am historischen Peitzer Rathaus am Peitzer Markt.

Vom Rathaus führt die Tour nur wenige Meter zum Festungsturm. Vom Turm hat man einen guten Überblick über Peitz und Umgebung. Im Museum erfährt man Wissenswertes über Markgraf Johann von Küstrin, der die Fischerei in Peitz begründet hat. Weiter führt die Tour durch den Plantagenweg zur Straße. Um die halbe Stadt, weiter zur Lindenstraße, vorbei am Gutshaus Luisenruh zur Spreewaldstraße (Knotenpunkt 54). Anfang des 17. Jahrhunderts wurde vorgeschlagen, die Wiesen zwischen dem kleinen Friedhof, der Garkoschke und der Stadt aus strategischen Gründen in einen Teich umzuwandeln, in dem aber auch Karpfen gehalten werden sollten. Dieser Plan wurde aber nicht umgesetzt, ist aber ein Beweis dafür, dass Teiche aus strategischen Gründen für die Festung und nicht nur zum Zweck der Karpfenzucht angelegt wurden. Die Tour führt weiter entlang der Spreewaldstraße (die Radwege biegen hinter dem Friedhof links ab, hier aber geradeaus weiterfahren). Etwa 1 km hinter dem Peitzer Ortsausgang findet man rechts die historische Windmühle. An der Windmühle links abbiegen. Nach wenigen Metern überquert man die Malxe, einen Nebenfluss der Spree. Die Malxe mündet im Oberspreewald mit einigen Verzweigungen in die Spree. Weiter geht es geradeaus auf dem Radweg zur Garkoschke. In dieser Sanddüne wurden in den 1970er Sandmassen entnommen und es entstand dadurch ein Badesee, in dem heute ein gesunder Fischbestand zu finden ist. Weiter geht es durch den Ortsteil Ottendorf. Rechts liegt der Hammergraben, ein im 16. Jahrhundert angelegter Spreearm. Über den Kreisverkehr, der Siedlungsstraße, Ackerstraße und Dammzollstraße (Knotenpunkt 69) erreicht man das Hüttenwerk Peitz.

Hüttenwerk Peitz

Das Denkmalareal beherbergt Gastronomie,  den Fischereibetrieb sowie das Eisenhütten- und Fischereimuseum. Dieses Museum vermittelt Interessantes u.a. zur Thematik  Binnenfischerei. Am Hüttenwerk liegt ein liebevoll gestalteter und sehr sehenswerter Vogelgarten.  Das Hüttenwerk ist außerdem auch Ausgangspunkt der Peitzer Kahnfahrt auf dem Hammergraben.

Unmittelbar am Hüttenwerk beginnt der landschaftlich schönste Bereich der Tour, der sogenannte Maustmühlenweg. Hier verlaufen u.a. die Themenradwege Gurkenradweg und Spreeradweg. Diesem Radweg folgen wir in südlicher Richtung. Auf der linken Seite befinden sich zunächst der Hälterteich und später der Neuendorfer Oberteich. Diese beiden Teiche zählen zu den größten Teichen in Deutschland. Hier wachsen die zweijährigen Satzkarpfen zu den beliebten Speisefischen heran. Auf der rechten Seite fließt der Hammergraben, auch Hammerstrom genannt. Dieser künstliche Spreearm dient zur Bewässerung der terrassenartig angelegten Teiche und versorgte darüber hinaus das Hüttenwerk und weitere Betriebe mit Wasserkraft. Außerdem findet man auf der rechten Seite mehrere kleinere Teiche. Zwischen dem Hüttenwerk und der Maustmühle informieren die Tafeln des Teichlehrpfades über die Teiche und die Fischzucht. Auf etwa halber Strecke zwischen Hüttenwerk und Maustmühle steht links eine Siloanlage zur Lagerung von Fischfutter (Getreide). Von dieser Anlage gelangt das Futter direkt in die speziellen Futterboote.

 

Maustmühle

Die Maustmühle war bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Mühlenstandort. Ein neues Wasserrad sowie der Name der Gaststätte erinnern an die einstige Wassermühle.  Achtung! An der Maustmühle weiterhin auf der linken (östlichen) Hammergrabenseite bleiben und dem Verlauf des Radweges folgen. Unmittelbar hinter der Maustmühle wird es landschaftlich fast noch schöner. Der Radweg verläuft auf einem sehr schmalen Damm zwischen den links liegenden Streckteich und dem Hammergraben bis er an die Eisenbahnlinie Cottbus-Frankfurt (Oder) stößt. Hier bitte nach rechts abbiegen und weiterhin dem Spreeradweg bzw. Gurkenradweg folgen. Nach wenigen Metern (Knotenpunkt 47) wieder nach rechts abbiegen und auf der westlichen Hammergrabenseite ein kurzes Stück zurückfahren. Wiederum nach wenigen Metern überquert der Radweg den neuen Hammergraben. Wenige Meter hinter der Holzbrücke wird der Gurken- bzw. Spreeradweg verlassen. Die Karpfentour geht hier zunächst weiter geradeaus. Gut zu erkennen ist hier, dass der Hammergraben weit über dem Geländeniveau fließt. Nach ca. 150 Metern biegt die Tour  nach links ab und führt in die Ortslage des Dorfes Maust. Rechts des Weges sieht man einen Erlenbruchwald, wie er bis weit ins 18. Jahrhundert typisch für die heutigen Wiesengebiete der Peitzer Gegend war.

In Maust an der Mauster Dorfstraße biegt die Karpfentour nach rechts ab.  Weiter führt die Tour dem Verlauf der Mauster Dorfstraße (immer auf der Hauptstraße bleiben!)  bis zum Ortsausgang. Hier nach rechts in den Teichweg einbiegen. Nach wenigen Metern sieht man links des Weges wieder das Peitzer Teichgebiet mit kleineren Teichen. Nach etwa 1,5 Kilometern endet der Teichweg an der Maustmühle. Hier muss man nicht den Hammergraben überqueren, sondern weiter geradeaus wieder zum Knotenpunkt 47 fahren. Ab hier verläuft die Radtour ca. 5 km entlang der Eisenbahnstrecke bis zum Bahnhof Peitz-Ost.  Die Gleisanlagen liegen rechts, links das Teichgebiet und einige landwirtschaftliche Flächen und Waldstücke. Etwa 1 km hinter dem Bahnhaltepunkt Teichland sieht man auf der rechten Seite den Neuendorfer Oberteich mit einer Fläche von 222 Hektar. Er ist der größte Teich in Deutschland. Rechts beginnen die Anlagen des Güterbahnhofs Peitz-Ost. Von hier hat man einen guten Blick auf das Kraftwerk Jänschwalde.  Im Kraftwerk nutzt man das warme Wasser für die Fischzucht. Nach einem Kilometer kommt man zum Personenbahnhof Peitz/Ost. Wer mit der Bahn anreisen möchte kann die Tour auch von hier aus beginnen. Vom Bahnhof Peitz/Ost gelangt man über die Alte Bahnhofstraße nach etwa 2 km wieder zum Knotenpunkt 69. In der Alten Bahnhofstraße sieht man linker Hand den Hälterteich. Er ist drittgrößte Teich des Teichgebietes. Vom Knotenpunkt 69 erreicht man über die Fischerstraße wieder die Peitzer Altstadt und den Ausgangspunkt der Radtour.

Autor: Urlaubsreich.de
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Wegbeschrei­bung

Befestigte, fast vollständig asphaltierte Wege.

Vorsicht bei Querung B168 im OT Ottendorf. Fußgängerampel nutzen.

 

Autorentipp

Während der gesamten Karpfenernte, vom 26. September bis 08. November 2020, lädt die Fischer- und Festungsstadt Peitz zu den Peitzer Karpfenwochen ein. Was Sie in diesem Zeitraum erwartet, lesen Sie unter

Sicherheits­hinweise

Kurze Streckenabschnitte der Tour verlaufen auf unbefestigten Wegen. Gegebenenfalls muss das Rad über kurze Distanzen geschoben werden. Besondere Vorsicht ist auf einem ca. 100 m langen sehr engen Gartenweg unmittelbar hinter dem Festungsturm walten zu lassen. Wir empfehlen den kostenfreien Tourendownload auf Ihr Smartphone sowie eine Radkarte der Region. Diese erhalten Sie in den Touristinformationen der Region.

Ausrüstung

Tipp: Laden Sie sich die kostenfreie Urlaubsreich App für IOS und Android auf Ihr Smartphone und speichern Sie die Tour unter “mehr” als Favorit ab. Somit ist die Tourennavigation mit dem Smartphone auch ohne Internetverbindung möglich.

Kultur- und Tourismusamt Peitz
Markt 1
03185 Peitz
Tel.: 035601/8150
Fax: 035601 81515
tourismus@peitz.de

tourismus.peitz.de

 

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