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Mit dem Rad vom Niederlausitzer Heidemuseum zum Kromlauer Park

Mit dem Rad vom Niederlausitzer Heidemuseum zum Kromlauer Park
Länge der Tour 66,85 km Länge
Dauer der Tour 273 min. Dauer

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Die Tour

Start der Tour ist am Schloss (Parkplatz) in Spremberg. Es lohnt sich ein längeren Aufenthalt in der Stadt an der Spree.
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Sehenswert ist neben dem Niederlausitzer Heidemuseum im Schloss unter anderem die Kreuzkirche und die Auferstehungskirche. Ein hervorragender Blick auf die Stadt ergibt sich vom Bismarkturm im Stadtpark. Die Innenstadt mit dem Brunnen im Bullwinkel der Langen Straße und dem Marktplatz laden zum Stadtbummel ein.

Los geht’s in Richtung Sachsen

An der Schlossbrücke beginnt die Fahrt auf dem Spree-Radwanderweg. Am Weißen Wehr üben sich die Kanuten im Wildwasser der Spree. Weithin sichtbar grüßt das Kraftwerk Schwarze Pumpe. Ein Besuch des modernsten Kraftwerks ist außerhalb des Tourenangebots möglich (Voranmeldung wird empfohlen).

Im sächsischen Zerre, Brandenburg liegt nun hinter uns, lohnt es, sich in d

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er Nachbarschaft umzuschauen. Schautafeln vermitteln anschaulich Fauna und Flora des Gebietes.

Der Hochwasserschutzdamm auf dem Weg nach Spreewitz lässt ahnen, welche Gefahr einst von der Spree ausging. Einen Fotohalt verlangt die Fachwerkkirche Spreewitz. Die Wetterfahne lässt eine Bauzeit um 1688 vermuten. Weiter geht die Fahrt durch die idyllische Auenlandschaft. Die Herde Bullen in der Koppel grüßt mit einem Brüllchor.

Weiter geht es nach Neustadt

Quer durch Neustadt säumen um- und ausgebaute Häuser den Weg. Die Gasthöfe sind nicht nur etwas für das Auge, sondern auch für den Gaumen. Ein neuer Radweg führt zur Ruhlmühle.

Ein kurzer Abstecher nach Sprey, wo sich noch Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen, lohnt sich. In der schlichten Schrotholzkirche (geschlossen), erbaut ohne einen Nagel, wacht am Altar die heilige Barbara über ihre Schutzbefohlenen, die Bergleute.

Unsere Tour geht von Neustadt weiter auf dem Froschradweg nach Mulkwitz durch Rohne nach Schleife. Im Dorfkern ist noch heute die Anlage des slawischen Rundlings zu erkennen, mit der Kirche im Mittelpunkt. Frauen in farbenfreudigen Trachten begrüßen uns im Sorbischen Kulturzentrum Schleife.

Heute noch werden die alten sorbischen Bräuche, wie das Zampern zur sorbischen Fastnacht, das malen der Ostereier und das Maibaumaufstellen, das Erntedankfest und die Kirmes gepflegt.

Zu einem Sprung ins Wasser lockt der Halbendorfer See. Der Rundweg führt in das gepflegte Halbendorf.

Kromlau entdecken und genießen

In Kromlau lohnt der Spaziergang im Rhododendron- und Azaleenpark mit vielen einheimischen und fremdländischen Gehölzen und böhmisch-sächsichen Basaltgebilden u. a. die berühmte Rakontzbrücke. Dieser Park ordnet sich würdig ein neben den Anlagen des Fürsten Pückler in Branitz und Bad Muskau. Eine willkommene Abwechslung bietet die Fahrt mit der Waldeisenbahn. 1895 rumpelte der erste Zug über die Gleise. Sie ist die älteste 600-Millimeter-Schmalspurbahn in Deutschland. Gräflich Arnimsche Kleinbahn hieß sie damals. Vorab sollte der Fahrplan studiert werden.

Leider ist hier der bequeme Radweg zu Ende. Auf wenig befahrener Straße gelangen wir nach Klein Düben, wo die kleine Kapelle unsere Beachtung finden sollte. Von Tschernitz führt straßenbegleitend der Radweg nach Döbern. Hier lohnt sich der Besuch in der Glashütte mit ihren Schauvorführungen und dem Werksverkauf. Der asphaltierte Radweg leitet uns von Friedrichshain in den Muskauer Faltenbogen. Er ist eine bemerkenswerte geologische Bildung, einzigartig in Mitteleuropa.

Natur erleben

Zur Rundwanderung lädt der idyllisch gelegene Felixsee ein. Preisel- und Heidelbeeren stehen schon am Wegesrand. Erwin Strittmatter hat Bohsdorf mit dem "Laden" berühmt gemacht. Schilder führen uns durch das "Bossdom" von "Bäckersch Esau".

Stein- und Birkenpilze, Reizker, Maronen u. a. Pilze wachsen in den ausgedehnten Laub- und Kiefernwälder. Vor Reuthen galoppieren uns fröhlich in einer Koppel Pferde entgegen. Die kleine Parkanlage verbrirgt fast Vergessenes. An der Seite eines Försters kann das Reuthener Hochmoor erkundet werden.

Von Schönheide ergibt sich der Blick auf die Heidedörfer, im Hintergrund die sogenannten "Bloischdorfer Alpen". In Graustein erlebte Erwin Strittmatter seine ersten Schultage.

Auf dem Dorfanger bieten prächtige Laubhölze an heißen Tagen ein Schattendach. Im kleinen Weiher tummeln sich Goldfische, die nichts vom großen grauen Findling wissen. Er soll dem bereits 1346 erwähnten Ort den Namen gegeben haben.

Ein Abstecher nach Bloischdorf lohnt sich. Hier lädt der Agrarhistorische Bauernhof zur Rast ein und präsentiert vergangene Zeiten der Landwirtschaft. Wir verlassen Graustein und radeln auf Spremberg zu. Vom Straßenlärm ist auf dieser Tour lange nichts zu spüren.

Autor: Urlaubsreich.de
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