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Zwischen alten Bauerndörfern und idyllischer Natur

Zwischen alten Bauerndörfern und idyllischer Natur
Länge der Tour 26,41 km Länge
Dauer der Tour 67 min. Dauer

Start:

Luckau

Ziel:

Luckau

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Die Tour

Startpunkt der 26 Kilometer langen Rundreise ist der Luckauer Marktplatz mit seinen liebevoll restaurierten barocken Giebelhäusern und dem klassizistischen Rathaus. Nach einem kurzen Weg durch die Innenstadt beginnt am Ortsausgang Richtung Calau rechts ein kleiner Radweg.
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Die Strecke schlängelt sich mitten durch blühende Felder und alten Obstbäumen nach Freesdorf. Ab hier sind es rund 500 Meter zum Borchelt, einer über 1000 Jahre alten Burgwallanlage der Slawen. Bereits in Sichtweite befindet sich ein 20 Meter hoher Beobachtungsturm, von dem vor allem im Herbst tausende Kraniche und nordische Gänse bei ihrer Rast beobachten werden können.

Die Tour verläuft zurück nach Freesdorf und dann weiter nach Frankendorf. An der Bushaltestelle biegt eine kleine Straße nach links zur sehenswerten Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. Alte Bauernhöfe kennzeichnen den Ort, ehe die Straße vorbei an Wiesen und Rinderherden Richtung Görlsdorf führt. Am großen Milchgut der Gemeinde biegt die Straße nach links ab Richtung Naturparkzentrum Wanninchen, welches ab hier ausgeschildert ist. Nach einer langen Geraden beginnt etwa zwei Kilometer weiter das Naturschutzgebiet „Görlsdorfer Wald“ mit seinen idyllisch eingebetteten Teichen. In den alten Bäumen finden vor allem Fledermäuse ideale Bedingungen. Von den 17 in Brandenburg heimischen Arten sind in diesem Gebiet 13 anzufinden. Darunter die Mopsfledermaus, eine der seltensten Arten Deutschlands.

 

Auf zum Naturparkzentrum Wanninchen

 

Vorbei an Tannen und Kiefern führt die Tour weiter zum Naturparkzentrum Wanninchen. Das Informationszentrum befindet sich direkt am Rande des einstigen Braunkohletagebaues Schlabendorf-Süd. Die ehemalige Grube ist heute mit rund 650 Hektar der größte See der Region. Schaufelbagger hatten von 1959 bis 1991 die sich über Millionen Jahre entwickelte Landschaft zerstört. Doch die Selbstheilungskräfte der Natur haben die einstige Industriewüste in ein Naturparadies verwandelt. Hier hat die Heinz-Sielmann-Stiftung ihr Zuhause.

Zahlreiche seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind in dem rund 3000 Hektar großen Gebiet heimisch geworden. Auf dem Gelände in Wanninchen befinden sich eine Streuobstwiese, ein kleines Moor, ein Findlingsgarten, ein Natur-Erlebnis-Spielplatz und ein Aussichtsturm. In einer künstlich angelegten Uferschwalbennistwand können Besucher die Vögel beim Brüten beobachten.

Weiter geht es entlang der alten Tagebaukante auf einem gut präparierten Schotterweg. Am Ende des Sees biegt die Straße nach rechts Richtung Beesdau ab. In dem alten Bauerndorf sind die Kirche aus dem 12./13. Jahrhundert und das ehemalige Rittergut sehenswert.

 

Bauerndorf und Feldsteinkirche

 

Über eine kleine Landstraße, die bereits einen freien Blick nach Luckau ermöglicht, wird das Dorf Goßmar erreicht. Die zum großen Teil sanierten Bauernhäuser schmücken die ungewöhnlich breite Dorfstraße. Im Ort dokumentiert eine Freilichtausstellung die architektonischen Veränderungen dieses typischen Niederlausitzer Bauerndorfes. Hier lohnt auch ein Stopp an der spätgotischen Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert.

Am Radweg Richtung Luckau befindet sich die Goßmarer Mühle – die letzte von insgesamt elf Wassermühlen, die den alten Mühlenfließ einst säumten. Entlang des kleinen Grabens führt die Strecke vorbei an einem Storchenhorst zurück nach Luckau.

 

Lars Hartfelder

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Wegbeschrei­bung

Streckenführung: Luckau – Freesdorf – Frankendorf – Görlsdorf – Beesdau – Großmar – Luckau

Sicherheits­hinweise

Die Tour ist nicht ausgeschildert und verläuft auf unterschiedlichen Radwegen. Zur Orientierung wird empfohlen, die Urlaubsreich App für iOS und Android herunter zu laden und dort die Tour offline verfügbar zu machen.

Ausrüstung

An sonnigen Tagen empfiehlt sich für jeden Radler Sonnenschutz (Sonnnenhut, Cappi etc.) und Sonnenmilch fürs Gesicht. Sonnenbrille als Schutz vor Sonne und Insekten einpacken. Badesachen für das Forster Freibad gegenüber des Rosengartens sind ratsam.

An regnerischen Tagen empfiehlt sich Regenbekleidung (Regenjacke oder -cape), wasserdichte Tasche oder Rucksack.

Prinzipiell sollte man ein Fahrradschloss mit dabei haben, um auch mal an einem Ort länger verweilen zu können. Eine Luftpumpe gehört zur Basisausrüstung. Wer zwischendurch Picknicken will, sollte sich etwas Proviant einpacken.

Tipp: Laden Sie sich die kostenfreie Urlaubsreich App für iOS und Android auf Ihr Smartphone und speichern Sie die Tour unter “mehr” als Favorit ab. Somit ist die Tourennavigation mit dem Smartphone auch ohne Internetverbindung möglich.

Touristinformation Luckau

Tourismusverband Niederlausitzer Land

Nonnengasse 1

15926 Luckau

Tel.: (03544) 30 50

Fax: (03544) 50 82 76

mail@niederlausitz.com

www.niederlausitz.com

Touristinformation Spreewald

Tourismusverband Spreewald e.V.

Haus des Tourismus

Lindenstraße 1

03226 Vetschau OT Raddusch

Tel.:  035433 722-99

Fax:  035433 722-28

tourismus@spreewald.de

www.spreewald.de

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